Zum Inhalt springen
IT-Sicherheit KBV-konform deutschlandweit

Firewall, VPN & MFA für Arzt- & Zahnarztpraxen – deutschlandweit

Stellen Sie sich vor: Eine Mitarbeiterin öffnet morgens eine E-Mail mit einem Anhang. Wenige Minuten später sind alle Patientendaten verschlüsselt – die Praxis steht still. Das passiert deutschen Arztpraxen jeden Monat. Eine professionelle Hardware-Firewall erkennt solche Angriffe und stoppt sie, bevor sie Schaden anrichten.

Die KBV verpflichtet jede Praxis dazu (§ 390 SGB V): Hardware-Firewall, sicherer Fernzugriff und ein zweiter Anmelde-Faktor sind Pflicht. JPLOY richtet alles ein, erklärt es Ihnen verständlich und hält es aktuell – deutschlandweit per Remote, Vor-Ort von München über Rosenheim bis Traunstein.

Stichtag 1. Oktober 2025: Die aktualisierte KBV IT-Sicherheitsrichtlinie (§ 390 SGB V) ist für alle Vertragsarzt- und Vertragszahnarztpraxen verbindlich. Wir prüfen Ihren Status und setzen fehlende Maßnahmen um.

Frist: 01.10.2025 § 390 SGB V BSI-geprüft
Sicherheits-Check anfragen →
Firewall VPN und IT-Sicherheit für Arztpraxen und Zahnarztpraxen – KBV-konforme Absicherung
KBV SICHERHEITS-CHECK
Anforderungen · Status
PRÜFUNG
Hardware-Firewall ✓ aktiv
VPN-Verschlüsselung ✓ konfiguriert
2-Faktor-Authentifizierung ✓ aktiviert
Netzwerksegmentierung ✓ eingerichtet
Firewall-Updates ✓ aktuell
Passwortrichtlinie ⚠ prüfen

Hardware-Firewall

Eine Hardware-Firewall ist eine kleine Box, die zwischen Ihrem Internetanschluss und Ihrer Praxis sitzt – sie prüft jeden Datenstrom und blockt Angriffe, Schadsoftware und gefährliche Webseiten automatisch. KBV-Pflicht für jede Praxis.

  • Sophos, WatchGuard, Securepoint, LANCOM
  • Schädliche Webseiten & Downloads werden blockiert
  • Schutz vor Ransomware & Viren
  • Automatischer Schutz vor Hackerangriffen
  • TI-Konnektor sicher eingebunden
  • Laufende Aktualisierungen & Überwachung

VPN & Standortvernetzung

VPN bedeutet: eine verschlüsselte Verbindung, die niemand mitlesen kann. Damit greifen Ihre Mitarbeiter sicher aus dem Homeoffice auf die Praxissoftware zu – und zwei Praxisstandorte sind sicher miteinander verbunden.

  • Sichere Verbindung zwischen zwei Praxisstandorten
  • Homeoffice-Zugang für Ihre Mitarbeiter
  • Sicherer Fernzugriff auf Praxissoftware
  • TI-Gateway VPN-Anbindung
  • Alle Verbindungen verschlüsselt
  • Anbindung mobiler Mitarbeiter (Hausbesuche)

Multi-Faktor-Authentifizierung

Zweiter Faktor für alle kritischen Systeme – per Authenticator-App, Hardware-Token oder biometrisch. KBV-Anforderung.

  • 2FA für Windows-Anmeldung
  • MFA für VPN-Fernzugriff
  • 2FA für Praxissoftware & Portale
  • Authenticator-App oder Hardware-Token
  • Rollenverwaltung & Berechtigungen
  • Halbjährliche Zugriffsrechte-Prüfung

KBV IT-Sicherheitsrichtlinie: Was Ihre Praxis erfüllen muss

Die wichtigsten Anforderungen an Firewall, VPN und Zugriffsschutz – abhängig von Ihrer Praxisgröße. Stichtag: 1. Oktober 2025.

Kleine Praxis bis 5 Personen
  • Hardware-Firewall Pflicht
  • Sichere Passwörter
  • Individuelle Benutzerkonten
  • Regelmäßige Updates
  • Verschlüsselte Datenträger
  • Jährliche IT-Sicherheitsschulung
Mittlere Praxis 6–20 Personen
  • Alle Anforderungen der kleinen Praxis
  • Geräte-Trennung: Patientennetz, PCs, Medizingeräte
  • 2-Faktor-Anmeldung wo immer möglich
  • Dokumentiertes Onboarding/Offboarding
  • Halbjährliche Zugriffsrechte-Prüfung
  • E-Mail-Verschlüsselung
Große Praxis / MVZ über 20 Personen
  • Alle Anforderungen der mittleren Praxis
  • Erweiterter Schutz für Web-Zugänge & Online-Portale
  • Automatische Erkennung von Eindringlingen im Netzwerk
  • Feinere Netzwerk-Trennung nach Bereichen
  • Verschlüsselte interne Kommunikation
  • Sicherheit für Großgeräte (DVT, MRT)

Häufige Fragen: Firewall, VPN & IT-Sicherheit für Praxen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zur IT-Sicherheit, KBV-Richtlinie und dem Schutz Ihrer Praxisdaten.

Brauche ich als Arztpraxis eine Hardware-Firewall?

Ja – die KBV IT-Sicherheitsrichtlinie (§ 390 SGB V) schreibt vor, dass der Internetanschluss Ihrer Praxis durch eine Hardware-Firewall gesichert sein muss. Die FritzBox oder ein einfacher Router reicht nicht. Sie brauchen eine eigene kleine Sicherheits-Box (Firewall), die zwischen Ihrem Internetanschluss und Ihrem Praxisnetzwerk sitzt, Angriffe blockt, Schadsoftware erkennt und automatisch aktuell gehalten wird.

Welche Firewall eignet sich für eine Zahnarztpraxis?

Für kleine bis mittlere Zahnarztpraxen setzen wir bevorzugt Firewalls von Sophos, WatchGuard, Securepoint oder LANCOM ein. Alle schützen vor Schadsoftware, blockieren gefährliche Webseiten und ermöglichen sicheren Fernzugriff. Securepoint kommt aus Deutschland und hat ein unabhängiges Sicherheitszertifikat. Welches Modell am besten passt, hängt von Ihrer Praxisgröße ab – wir beraten Sie kostenlos.

Was kostet eine Firewall für eine Arztpraxis?

Eine professionelle Hardware-Firewall für eine kleine Praxis kostet ca. 500–800 € für die Box selbst, plus laufende Kosten von ca. 200–500 € pro Jahr für automatische Updates und Sicherheits-Aktualisierungen. Mit einem Betreuungsvertrag bei JPLOY übernehmen wir Einrichtung, laufende Updates und Überwachung zu einem festen monatlichen Preis – keine versteckten Kosten.

Was ist die KBV IT-Sicherheitsrichtlinie und seit wann gilt sie?

Die KBV IT-Sicherheitsrichtlinie (§ 390 SGB V, vormals § 75b) legt verbindliche IT-Sicherheitsanforderungen für alle Vertragsarzt- und Vertragszahnarztpraxen fest. Die aktualisierte Fassung trat am 1. April 2025 in Kraft mit einer Übergangsfrist bis zum 1. Oktober 2025. Die Anforderungen sind in 5 Anlagen nach Praxisgröße gegliedert und wurden in Zusammenarbeit mit dem BSI entwickelt.

Warum brauche ich VPN für meine Praxis?

Ein VPN verschlüsselt die Verbindung zwischen zwei Netzwerken. Sie benötigen VPN für: Sicheren Fernzugriff aus dem Homeoffice auf die Praxissoftware, Standortvernetzung bei mehreren Praxisstandorten, und für die TI-Anbindung (der Konnektor bzw. TI-Gateway nutzt selbst VPN). Ohne VPN wäre ein Fernzugriff auf Patientendaten ein DSGVO-Verstoß.

Ist 2-Faktor-Authentifizierung für Arztpraxen Pflicht?

Die KBV IT-Sicherheitsrichtlinie fordert 2FA "wo immer möglich". Für den VPN-Fernzugriff, Abrechnungsportale und Verwaltungssysteme ist 2FA faktisch Pflicht. Die KZVB macht 2FA ab April 2026 für Portal-Logins verbindlich. Die Einrichtung dauert mit einer Authenticator-App weniger als 5 Minuten pro Mitarbeiter.

Reicht meine FritzBox als Firewall?

Nein – eine FritzBox ist ein normaler Internetrouter, keine Sicherheits-Firewall im Sinne der KBV-Vorgaben. Sie filtert keine schädlichen Webseiten, erkennt keine Schadsoftware und kann Ihr Praxisnetz nicht in sichere Bereiche aufteilen. Die FritzBox kann als Internetmodem hinter einer professionellen Firewall weiter genutzt werden – Sie müssen sie also nicht wegwerfen.

Wie schütze ich meine Praxis vor Ransomware?

Ransomware ist Erpressungs-Software, die alle Ihre Daten verschlüsselt und Lösegeld fordert. Ein zuverlässiger Schutz braucht mehrere Ebenen: eine Hardware-Firewall, die Schadsoftware beim Eintritt stoppt; tägliche automatische Backups auf einem getrennten Speicher; aktuelle Windows-Updates und Virenschutz; getrennte Netzwerkbereiche für Medizingeräte und Praxis-PCs; 2-Faktor-Anmeldung für alle Fernzugriffe; und eine kurze jährliche Sicherheitsschulung für Ihr Team. Wir setzen das alles für Sie um.

Stichtag: 1. Oktober 2025

Ist Ihre Praxis KBV-konform?

Wir prüfen Ihre IT-Sicherheit gegen die aktuelle KBV IT-Sicherheitsrichtlinie und setzen fehlende Maßnahmen um – Firewall, VPN, MFA, Netzwerksegmentierung und Mitarbeiterschulungen. Für Zahnarztpraxen, KFO-Praxen, Hausarztpraxen und alle Fachärzte.

Jetzt Sicherheits-Check anfragen →